Tagebuch: Engelslächeln

6 09 2010

Montag, 6. September 2010

Das ist er. Mein [zweiter] Enkel. Philip. Ein süßer kleiner Kerl. Am Samstag habe ich ihn zum ersten Male auf dem Arm gehalten. Was für ein Gefühl! Sein Schrei nach Milch hat mich nicht erschüttert, der gehört dazu. An meinem [dicken] Bauch hat sich Philip wohl gefühlt und fiel in tiefen Schlaf. Ab und zu wachte er auf, und ich konnte seine wunderschönen blauen Augen sehen.

Von Zeit zu Zeit huschte ein Lächeln über Philips Gesicht. Ein kleines Lächeln, wie vom Wind dorthin geweht und wieder mitgenommen. Das nennt man Engelslächeln, hat mir heute eine Freundin erklärt. Engelslächeln, ein schöner Ausdruck.

Gestern Abend habe ich die Engel zwar nicht lächeln sehen, aber singen hören. Dass ich das Orgelkonzert in der St. Hedwigs-Kathedrale mit einer Freundin besuchen durfte – sie hat mir den Konzertabend als Überraschung geschenkt -, verdanke ich ihrer 3 1/2-jährigen Tochter Pepi. Die kam kürzlich mit ihrer Mama an der mächtigen Kathedrale vorbei und wollte unbedingt hinein – „Engelchen gucken“. Und so fiel die Konzertankündigung der Mama auf. Manchmal braucht man einfach Engel…

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