Tagebuch: Der Garten des Papstes

22 09 2011

Donnerstag, 22. Septenber

Zum heutigen Papstbesuch in Berlin fiel mir ein, wie ich einmal eingeladen war, die Vatikanischen Gärten in Rom zu besichtigen. Ich hatte mir so etwas wie einen vergrößerten Kräutergarten vorgestellt, wurde dann aber sehr überrascht. Die Vatikanischen Gärten sind 28 FIFA-Fußballfelder groß und so weitläufig, dass man Stunden darin verbringen kann. Und immer wieder grüßt der Petersdom.

Subtropische Vegetation prägt die Gärten, deren heutige Gestaltung vor allem auf die Renaissance- und Barockzeit zurückgeht. Zedern, Pinien, Zypressen, Palmen, seltene Sträucher – ich kenne mich in der Botanik nicht so gut aus, war aber sehr beeindruckt. Lustig fand ich die Äffchen, die im Geäst herumturnten. Ich stellte mir vor, wie der Papst brevierlesend in seinen Gärten spazierengeht und ihm eines der Äffchen das Gebetbuch stibitzt.

Viele Bauten stehen in den Gärten – der riesige sogenannte Governatoratspalast [Verwaltungsgebäude für verschiedene Gremien], Kirchen, Radio Vatikan, ein Bahnhof, der Turm der Winde, der früher als Sternwarte diente. Und nicht zuletzt ein Hubschrauber-Landeplatz. Zumindest in diesem Punkt geht der Papst mit der Zeit.

Und dazwischen immer wieder Skulpturen, Teiche, Brunnen… Von wegen Kräutergärtchen.

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