Tagebuch: Hinkebeinchen

13 02 2012

Montag, 13. Februar 2012

Heute habe ich die letzten Texte für ein Osteuropa-Special in touristik aktuell abgeliefert. Der Tenor: Bulgarien ist der Gewinner der Saison, Polen läuft dank der Fußball EM gut, auch Montenegro ist im Kommen. Endlich habe ich auch einen Bericht über den Theiß-See in Ungarn beigetragen.
Ein paar Zitate aus dem Bericht: Der Traum eines Reiseexpedienten: Von einem seiner Reisekunden, der Ungarn liebt, nach einer Alternative zum überfüllten Plattensee gefragt, hat er eine Antwort parat. Da ist ein kleinerer See, wo es erheblich weniger Urlauber gibt. Ein See mit intakter Natur, einem großen Aktivangebot, äußerst bemühten Gastgebern. Ein Traum? Diesen See gibt es wirklich. Er heißt Theiß-See und liegt hundert Kilometer östlich der Hauptstadt Budapest. Obwohl Ungarns zweitgrößter See ein Stausee ist, sieht man ihm nicht an, dass er in den 70er Jahren von Menschenhand geschaffen wurde.

Und: Knapp zwei Dutzend kleinerer Veranstalter bieten den Theiß-See an, den größeren ist offensichtlich der Transfer zu weit. Größte Verkaufsargumente sind die Thermalbäder rund um den See, die Begegnung mit der intakten Natur und die vielen Aktivitäten, die angeboten werden. Die größte Investition in die Infrastruktur war der Bau eines Fahrradweges rund um den See, der völlig eben und deshalb von Familien leicht zu schaffen ist. In noch einem Punkt ist der Theiß-See vorbildlich: Die Region ist seit sechs Jahren von einem Netz von Tourenzentren umgeben – Häfen, Restaurants, Reiterhöfe, Quartiere, die Urlaubern ein Paket von Dienstleistungen bieten. Dazu gehören ein Fahrrad-Service, der Verleih von Fahrrädern, Kanus, Kajaks und Motorbooten, die Vermietung von Pferdewagen, Nordic-Walking-Stöcken und Gps-Geräten, Tourenangebote und bewachte Parkplätze. So können Urlauber auch ohne Auto eine Woche am Theiß-See auf Tour sein.

Bei der Sichtung der Fotos von den Theiss-See-Recherchen fiel mir wieder Bild eines Pferdes mit Gipsbein in die Hände. Ist das nicht witzig: unter den Pferden ein Hinkebeinchen. Irgendwie rührend…

Rückblick: Heute ist die neueste Ausgabe von GoGlobalBiz erschienen. Drei Reports von mir sind darin – über das neue Waldorf Astoria, die Zusammenarbeit von Air Berlin und Etihat sowie Tagen an Bord von Ostsee-Fähren.

Ausblick: Mit Riesenschritten kommt die nächste ITB Anfang März auf uns zu. Es ist meine 40.

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