Tagebuch: Atlantis – Dubai IV

11 05 2012

Samstag, 12. Mai 2012

Hat der griechische Philosoph Platon die Geschichte vom Reich Atlantis – Insel des Atlas – erfunden, das durch eine Naturkatastrophe untergegangen sein soll? Diese Theorie hat Anhänger und Gegner. Das heißt: Nicht wenige [Wissenschaftler] glauben daran, dass es dieses sagenhafte Reich einmal gegeben hat und dass es in den Tiefen eines Ozeans versunken ist.

Viele Fantasien hat Atlantis schon beflügelt, auch die von Hotelerbauern. Das erste Hotel Atlantis wurde in Nassau auf den Bahamas errichtet. Ich habe es vor dreizehn oder vierzehn Jahren besichtigt und war beeindruckt. Dies nicht nur vom Zuckerbäckerstil, sondern vor allem vom gigantischen Aquarium, in dem der Untergang des Atlantik-Reiches simuliert wird.

Das Atlantis in Dubai im Modell

Luxus mit maritimen Zitaten

Nun war ich im zweiten Atlantis. Es thront an der Spitze der künstlichen Insel, der Palme [The Palm], in Dubai. Schon die Aufschüttung ist gigantisch. Das Hotel steht 5,5 Kilometer vom eigentlichen Festland entfernt. Was für ein  Bau! Voller Pracht, verziert ‚von Kopf bis Fuß‘ mit maritimen Zitaten, luxuriös. Das ist natürlich Geschmacksache, aber irgendwie ist in diesem Haus alles – stimmig. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich in einer solchen Kunstwelt so wohl fühlen könnte…

Die größte Attraktion des Hauses ist das Aquarium, das größte der Welt. Von einem der 19 [!] Restaurants lassen sich die vielen Fische ebenso betrachten wie vom Schlafzimmer einer Luxusluxusluxussuite [Übernachtungspreis: knapp 6.000 Euro]. Nicht nur Kinder, auch die Erwachsenen stehen staunend vor dieser Wunderwelt. 165 Tierpfleger und drei Tierärzte kümmern sich um 65.000 Fische und anderes Meeresgetier. Das Aquarium fasst elf Millionen Liter. Alles, aber auch alles an diesem Hotel sprengt das normale Vorstellungsvermögen.

Unterwasser…

…Wunderwelt

Dies ist kein Werbeflyer. Ich verkneife mir, all die Unterhaltungsmöglichkeiten aufzuzählen, die das Atlantis für Urlauber jeden Alters bietet. Das Angebot ist – wie könnte es anders sein – gigantisch. Gigantisch ist auch die Zahl der Mitarbeiter des Hauses mit 1.540  Zimmern: 3.500 aus 70 Nationen. Sie sind alle, aber auch wirklich alle freundlich, fast herzlich. Alle: die Leute am Empfang, die Mitarbeiter an den Liften, die Bediensteten im Restaurant, die Türsteher. Auf all meinen Reisen in 40 Jahren habe ich diese durchgehende Freundlichkeit noch nie in einem großen Haus erlebt. Das Lächeln der Mitarbeiter schuf gute Laune.

Und ich habe noch etwas erlebt, was ich für ein Luxushotel außergewöhnlich finde: In dem Haus wimmelte es von Kindern. Kinder aller Größen und Farben tummelten sich in den Hallen, den Gängen, den Restaurants, der Poollandschaft. Ich war gerührt. Die Kinder wurden von niemandem diszipliniert. Das Personal war sehr kinderfreundlich, die Eltern dadurch entspannt, die Kinder glücklich. Die Kinderfreundlichkeit ist in diesem Haus kein aufgesetzter Marketing-Gag, sondern entspringt innerer Herzlichkeit. Das ist schwer zu schildern, aber ich habe es erlebt.

Für die Kinder gibt es einen großen Indoor-Bereich, wie ich ihn auch noch nie in einem Hotel gesehen habe. Sogar eine Kletterwand gibt es, eine richtig große Kletterwand. Alles in diesem Hotel ist gigantisch.

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