Tagebuch: Bauernfänger

14 11 2012

Mittwoch, 14. November 2012

Meist werfe ich sie sofort in den Papierkorb. Oder ich drücke auf die „Entf.“-Taste. Die Werbung kommt mit der Post, per Fax oder via Internet. Gegen Werbung ist ja nichts zu sagen. Zudem bin ich da so an Schwachsinn gewöhnt, dass die Reizschwelle sehr hoch liegt. Nein, die Rede ist von Werbung, die man nur Bauernfängerei nennen kann [wobei man mit dieser Bezeichnung den Bauern unrecht tut]. Ein Beispiel:

Da kommt frühmorgens ein Fax, das aussehen soll wie ein Irrläufer. Ein Hans schreibt einem Patrick, er habe einen tollen Aktien-Tipp, und Patrick solle sofort zugreifen. Für wie dämlich hält dieser Pseudo-Hans die Empfänger seines [Rund-]Faxes? Als wenn jemand auf diesen dummen Trick reinfiele.

Ein zweites Beispiel. Gestern fand ich in meinem Postfach einen Brief mit einem „handschriftlichen“ Vermerk. Im Inneren – von wegen „geheime Botschaft“ – Werbung von der plumpesten Sorte. Diese Art von Mailing ist altmodisch, vor 30 oder 40 Jahren vielleicht wirksam. Ich sollte mich darüber nicht ärgern. Tu’s aber doch. Weil ich nicht gerne für blöd gehalten werde.

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