Tagebuch: geht doch!

29 11 2012

Donnerstag, 29. November 2012

Zehn Monate früher als geplant ist die Überholung der AVUS in Berlin fertig geworden. Die Baumaßnahmen blieben nicht nur im Kostenrahmen, sondern sogar rund zehn Prozent darunter. Geht doch!

Was soll also das Gerede, in Berlin würden Bauten nicht zeitig fertig und gerieten immer erheblich teurer als geplant. Nur weil der Flughafen… Und die Staatsoper…  Und das Waldorf-Astoria… Und der Neubau des Bundesnachrichtendienstes…

Zurück zur AVUS. Die Abkürzung bedeutet Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße. Sie war, so Wikipedia,  die erste ausschließliche Autostraße Europas und wurde 1921 für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Die AVUS liegt im Südwesten Berlins und ist das nördliche Teilstück der Autobahn A 115. Sie führt vom Funkturm, an dem sie einen Anschluss zum Berliner Stadtring (A 100) hat, rund neun Kilometer geradeaus durch den Grunewald bis nach Nikolassee. Bis zum April 1998 wurde die AVUS zusätzlich an bestimmten Wochenenden auch als Rennstrecke genutzt.

Nun ist sie eingeweiht, die neue, alte AVUS. Einen Teil der Baukosten holten die Behörden gestern am Eröffnungstag wieder rein: durch [übereifriges] Blitzen. Das hat die Freude darüber getrübt, dass doch etwas geht in Berlin.

 

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