Tagebuch: Gebührenfallen

14 04 2013

Sonntag, 14. April 2013

Blaue Flecken haben heute die Manager von Ryanair und Easyjet bekommen. „Vorsicht Falle!“ hat mein Kollege Gerd Seidemann seinen Artikel im Reiseteil des „Tagesspiegel“ überschrieben, in dem er hart mit der Gebührenpraxis der Fluggesellschaften abrechnet. Unterzeile: „Nicht nur sogenannte Billig-Airlines machen mit vermeintlichen Sonderleistungen Kasse“.

images (2)Ein Beispiel: Einchecken können Fluggäste bei den Iren nur via Internet. Kostenpunkt: 7 Euro. Die klatscht die Firma einfach auf die Rechnung.

Der Tagesspiegel listet weitere Gebühren auf: Priority Boarding 7 Euro [ist ja noch einzusehen], Sitzplatzreservierung 10 Euro, Kleinkind mit auf die Reise [was bei anderen Carriern nun wirklich kostenlos ist] 30 Euro, Gepäckstück 25 Euro – bis 20 Kilo, und jedes weitere Kilo kostet 20 Euro. Und wer die Bordkarte nicht ausgedruckt hat oder zuhause liegen lässt, muss 70 [siebzig!] Euro berappen.

Die Fluggesellschaft macht zwar auf diese Gebühren aufmerksam – aber trotzdem…

Auch Easyjet spielt auf diesem Gebühren-Klavier. Auch KLM nimmt Gerd Seidemann kritisch unter die Lupe. Sein Fazit: „Finden wir uns damit ab: Fliegen wird nicht nur unbequemer, sondern auch teurer.“ Und er äußert die Hoffnung, „dass nicht auch noch die Deutsche Bahn eine Koffergebühr erfindet.“ Si tacuisses.

Advertisements

Aktionen

Information

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




%d Bloggern gefällt das: