Tagebuch: die Titanic-Story

16 04 2013

 Dienstag, 16. April 2013

 Ich lerne viele Menschen kennen. Das ist das Schönste an meinem Beruf. Interessante Menschen und langweilige, kreative und in sich versunkene, vor Ideen sprühende oder vorsichtig beharrende. Das müssen nicht immer Gegensätze sein. Oft ist gerade die vom Schicksal hingewürfelte Kombination scheinbar widersprüchlicher Charakterzüge so faszinierend.

2Ich treffe Menschen, die mir gute Laune machen. Nicht nur beim Interview, sondern immer, wenn ich an sie denke. Das ist unabhängig vom Alter und unabhängig davon, ob’s Männlein oder Weiblein sind. Einer dieser Menschen ist Stephanie Kaczmarek.

Stephanie Kaczmarek ist glücklich. „Stellen Sie sich mal vor“, schwärmt die Verkaufschefin des Hotels Titanic Comfort Mitte, „dann haben wir demnächst in Berlin-Mitte drei Häuser in den Kategorien drei, vier und fünf Sterne.“ Dann könne sie allen Buchungswünschen gerecht werden. Doch bevor Stephanie Kaczmarek derart auf dem Verkaufsklavier spielen kann, wird noch etwas Zeit ins Land gehen. In Betrieb, und das seit 2011, ist nur das Titanic Comfort, dessen Standard gut drei Sternen entspricht. Das Hotel hat die Besitzerfamilie Aygün, die in Berlin auch mehrere Restaurants besitzt, nicht zertifizieren lassen – und hat das auch mit den beiden Neubauten nicht vor, die zur Zeit in Mitte in Bau sind. Eines der beiden Häuser sollte eigentlich schon voriges Jahr eröffnet werden.

Die Namen der Häuser stehen noch nicht fest. Die jetzigen Bezeichnungen sind sozusagen Arbeitstitel, die die Lage kennzeichnen: Titanic Chauseestraße und Titanic Französische Straße. „Zwischen vier und fünf Sternen“, so Kaczmarek, wird das Hotel an der Chauseestraße haben. Entsprechend größer als im Comfort sind die 380 Zimmer, nämlich je 20 Quadratmeter. Das Hotel wird einen Pool besitzen und einen Hamam. Die Bankettfläche ist mit 1.500 Quadratmetern beachtlich. „Wir zielen auf Kongresse und Conventions“, sagt Kaczmarek. Die Eröffnung ist für Frühjahr kommenden Jahres vorgesehen.

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Hotel Titanic Comfort Mitte

In etwa zeitgleich wird auch das – vorerst – dritte Berliner Hotel der Titanic-Gruppe ins Rennen gehen. Es entsteht im ehemaligen Fundus der Deutschen Staatsoper in der Nähe vom Gendarmenmarkt. Der Ausbau ist nicht einfach, denn das Gebäude steht zum Teil unter Denkmalschutz. „Das Haus wird fünf Sterne haben und noch größere Zimmer“, sagt Stephanie Kaczmarek voller Stolz, Hotelverkäuferin aus Leidenschaft. Auch Maisonetten-Wohnungen wird das Hotel besitzen, eine Zigarrenlounge, einen über zwei Stockwerke reichenden Ballsaal. Ein „Hauch von Orient“, so verspricht Kaczmarek, wird das Hotel durchziehen.

Die Eignerfamilie der Titanic-Häuser besitzt auch acht Hotels in der Türkei: ein Haus in Antalya und sechs in Istanbul, davon zwei auf asiatischer und vier auf europäischer Seite. Und die Gruppe expandiert weiter. Gerade hat das achte türkische Haus, das Titanic Deluxe Belek, eröffnet. Es ist ein Hotel der Luxusklasse und der Superlative: Die Anlage hat eine Grundfläche von 170.000 Quadratmetern, die ein eigener Fluss durchzieht. 12.000 Quadratmeter nimmt das Spa-Zentrum ein, das größte in der Türkei. 600 Zimmer, davon viele in architektonisch eigenwilligen Villen, besitzt das Hotel. 20 Konferenzräume und -Hallen können Großereignisse mit bis zu 4.000 Teilnehmern verkraften. Und zwei Golfplätze gehören zum Titanic Deluxe Belek.

Modell Titanic Deluxe Belek

Modell Titanic Deluxe Belek

Danke für die Informationen, Stephanie Kaczmarek. Ich hab‘ schon wieder gute Laune.

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