Tagebuch: im Dorf an der Düssel

7 07 2013

Sonntag, 7. Juli 2013

Gerade ist die Zeit, in der wir Reisejournalisten unentwegt unsere Koffer packen. Und dann quer durch Deutschland, gar durch ganz Europa reisen. Um uns an irgendeinem Ort im Pulk zu treffen und den Programm-Vorstellungen der großen Veranstalter lauschen. Diese lassen sich diese Ereignisse, was Unterbringung, Verpflegung und Rahmenprogramm betrifft, etwas kosten. Niemand kann behaupten, dass er bei den Programm-Vorstellungen darben muss.

bbb

Schief & scheel – auch das ist Düsseldorf

Letzten Freitag war ein solcher Termin in Düsseldorf. DER Touristik Köln – so heißt die neue Dachmarke für das Veranstalter-Dreigestirn ITS, Jahn-Reisen und Tjaereborg –  hatte zur Vorstellung der neuen Winterkataloge ins edle Hyatt Regency geladen. „Ich wundere mich selbast über die stabile Lage“, begann Sören Hartmann, Sprecher der Geschäftsführung, seine Präsentation. Prügelorgien der Polizei in der Türkei [das ist meine, nicht Hartmanns Formulierung] – keine Auswirkungen auf die Buchungen. „In der Türkei ist Ruhe eingekehrt“, meinte Hartmann sogar. Eurokrise in Spanien – für deutsche Urlauber kein Problem. Tunesien nach dem Arabischen Frühling – deutliche Zuwächse. Sorgenkind Griechenland – „es geht wieder aufwärts“ [Sörensen].

Bleibt Ägypten. „Wir glauben an Ägypten“, betonte Sören Hartmann, „wir glauben auch daran, dass sich die politische Führung stabilisiert.“ Derzeit liegt Ägypten bei den DER Touristik Köln-Veranstaltern mit 19 Prozent im Minus. Hartmann ist davon überzeugt, dass sich das rasch ändert. Schließlich sehe er „was Preis, Klima und Angebot betrifft, im Winter keine Alternative zu Ägypten“.

Große Worte, durchaus interessante Informationen – aber, pardon, stinklangweilige Präsentation aller Redner. Das ist nicht State of the Art, das kann und muss [!] man besser machen.

aaaPardon: langweiliger geht’s nimmer

eeeDass auch Deutschland und Deutschlands Städte eine – was heißt eine: mehr als eine – Reise wert sind, belegte DER Touristik prompt mit dem angebotenen Rahmenprogramm. Wir konnten wählen zwischen „Japan am Rhein“ [Düsseldorf hat Europas drittgrößte japanische Community, weit über 400 japanische Firmen sind hier angesiedelt], einer Speedboottour auf dem Rhein und einer Stadtrundfahrt  im Doppeldecker-Cabriobus. Eine wirklich gute Fremdenführerin führte uns durch diese fremde Stadt, die uns schnell vertraut wurde. Als wir in der Altstadt ankamen und an „der längsten Theke der Welt“ Altbier tranken, war uns Düsseldorf schon ganz vertraut.

ddd

An der längsten Theke der Welt

Advertisements

Aktionen

Information

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




%d Bloggern gefällt das: