Tagebuch: FTI grün

24 07 2013

Mittwoch, 24, Juli 2013

Kürzlich hatte FTI, Deutschlands viertgrößter Reiseveranstalter, zur Programmvorstellung nach München geladen. Die Pressekonferenz war diesmal erheblich besser als die vergangenen: knackiger, auf den Punkt gebracht. Ein Rundfunk-Moderator stellt immer bestimmte Programm-Punkte und die einzelnen Programm-Macher vor. Diesmal war’s ein besserer Moderator, und es wurden weniger FTI-Führungskräfte „auf die Bühne“ gebeten.

FTI-TouristikVor der Veranstaltung, die übrigens mit netten Gesprächen, gutem Wein und Fingerfood vom Feinsten auf der Dachterrasse ausklang, konnten wir an einer Hausführung teilnehmen können. Das Haus, in dem 1.400 Mitarbeiter arbeiten [3.500 Mitarbeiter sind’s weltweit] bot viele Überraschungen. Der Architekt des Gebäudes, André Behncke, ist auch für die aktuelle Innenarchitektur des Interconti Berchtesgaden verantwortlich. Er schuf ein „grünes“ Bürogebäude: Heizung und Kühlung des Gebäudes erfolgen durch Nutzung der Energie des Grundwassers, die Raumbeleuchtung ist so konzipiert, dass das Kunstlicht abhängig vom Tageslicht und der Anwesenheit betrieben wird. Alle Materialien – vom Teppichboden bis zur Wandfarbe – sind natürlich und schadstofffrei. Beim Bau wurde Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet. Solch ein Einsatz lohnt sich: Die Einsparung der Energiekosten beträgt 60 Prozent, die Wassereinsparung bis zu 35 Prozent.

Modellbild_2

Das Haus besitzt einen Indoor-Garten und zwei Innenhöfe, die von Italienischen Landschaftsarchitekten nach dem Vorbild italienischer Plätze gestaltet sind. Mehr ein schickes Restaurant als eine Kantine ist die Kairaba Lounge im fünften Stock. Zum Namen: Das Kairaba Beach Hotel in Gambia war einst ein FTI-Flaggschiff im Afrika-Programm; Kairaba heißt übersetzt „Frieden“. Die Kantine war zunächst im Erdgeschoss geplant – dem entsprechend waren schon Schächte, Küche und Aufzüge installiert, die fünfte Etage war für Büros gedacht. Da fiel die überraschende Entscheidung der FTI-Geschäftsleitung: Die schönste Etage soll für alle Mitarbeiter zugänglich sein! Wie es sich für das „grüne“ Haus gehört, wurde für die Kantine ein gesundes Ernährungskonzept entwickelt: Alle Speisen werden frisch zubereitet.

Wundert’s bei so viel Menschlichkeit, dass FTI auch ein Herz für den Nachwuchs hat – und für die Kleinsten. Momentan arbeiten110 Azubis im Haus, ab September kommen 40 neue hinzu. Seit zwei Jahren ist die Kindertagesstätte „Mini-Frösche“ in Betrieb; der Namen leitet sich vom Firmennamen ab, den FTI bedeutet Frosch Touristik International. Die Einrichtung ist eine Kombination aus Krippe und Kindertagesstätte mit insgesamt 44 Plätzen.

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