Tagebuch: nackter Mann

23 09 2013

Montag, 23. September 2013

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Ein Wald von Pappschildern. Ist das Kunst? Zwei Deckenlampen, die hin und her schwingen. Ist das Kunst? Ein Netz [?], das von der Decke hängt? Ist das vielleicht Kunst? Oder gar der Fernseher, auf dem ein nackter Mann von hinten zu sehen ist, der vor landschaftlich schönem Hintergrund genüsslich [der Ausdruck sei hier gestattet, er trifft exakt den Tatbestand!!!] seine Eier schaukelt – ist das Kunst?

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3130 Galerien zeigten am vergangenen Wochenende in der „Station Berlin“, wie recht hochtrabend der ehemalige Postbahnhof im Schienengewirr des Gleisdreiecks jetzt heißt, internationale Projekte. Die eingeladenen Galerien waren aufgefordert, Einzelpräsentationen zeitgenössischer Kunst zu realisieren – also nicht die ganze Bandbreite ihres Kunstbetriebs zu dokumentieren, sondern einzelne Künstler gezielt zu fördern.

Das Konzept der abc – das steht für art berlin contemporary – ist aufgegangen. Auf Kojen wurde verzichtet. Die einzelnen Ausstellungsflächen gingen nahtlos ineinander über. Die abc war bunt. Einiges war gewöhnungsbedürftig. Oder anders, positiv ausgedrückt: So manche Installation gab Anlass, den Kunstbegriff völlig neu zu definieren…

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