Tagebuch: 40 Jahre Tegel

23 10 2014

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Es war einmal ein Flughafen. In Berlin. Der wurde nicht teurer als geplant. Und er wurde fristgerecht fertig. Das ist kein Märchen, sondern die Geschichte des Flughafens Tegel. Heute ist es genau 40 Jahre her, dass er eröffnet wurde.

2012_TXL-Tower

Ich war damals ziemlich sauer. Denn ich wohnte damals am Mehringdamm, kaum fünf Minuten vom Flughafen Tempelhof entfernt. Und jetzt musste ich raus nach Tegel, zum Flughafen ohne U-Bahn-Anbindung. Auch zwei Fluggesellschaften sind sauer – und weigern sich, nach Tegel umzuziehen: British Airways und Pan Am. Nur Air France akzeptiert die neuen Tatsachen. Eine ziemliche Geldsumme hat dann die beiden Carrier dann doch „überzeugt“.

Erstflug von airberlin von Berlin-Tegel nach New York (JFK)

Nur die drei Fluggesellschaften der West-Alliierten durften West-Berlin anfliegen. Tegel wurde gebaut, um vielen Personen den Sprung über die DDR-Interzonenstrecke zu erleichtern. Die meisten alliierten Flüge waren Kurzflüge – nach Hannover oder Köln. Aber vor der Eröffnung des Airports Tegel war das Transitabkommen geschlossen worden. Das hat den Auto- und Zugverkehr zwischen der Bundesrepublik und Westberlin vereinfacht. Tegel war eigentlich [erst einmal] überflüssig.

Auf sechs Millionen Passagiere war der Flughafen angelegt, jetzt muss er – knirsch – viermal so viele Passagiere bewältigen. Weil der BER nicht fertig wird…

Werbeanlagen auf den Berliner Flughäfen

Fotos: Pressestelle Berliner Flughafengesellschaft

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