Tagebuch: Unsitte

24 11 2014

Montag, 24. November

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Es ist nicht so, dass ich mich darüber aufrege. Aber sie stört mich: Die Unsitte vieler, wenn nicht gar der meisten Flugreisende, mit großem Handgepäck statt mit einem Koffer zu reisen. Das an Gewicht und Größe gerade noch zugelassene Gepäckstück wird rücksichtslos in die Gepäckablage gepfeffert, ganz gleich, ob da ein [mein] Mantel liegt oder ein [mein] Jackett.

So reisen auch Kolleginnen und Kollegen selbst zu vier- oder fünftägigen Dienstreisen mit Minimalgepäck statt Koffer an. Bei den Kolleginnen macht das auch Sinn. Was brauchen sie schon – ein Kostüm, das haben sie auf der Reise an, einen Hosenanzug aus pflegeleichtem Stoff, ein kleines Schwarzes, das immer mehr zu einem kleinen Blauen wird.

Aber bei den männlichen Kollegen sieht das schon anders aus. Selbst wenn im Programm zur Abendgarderobe „festlich“ vermerkt ist, erscheinen sie mit ollen Hosen, einem Jackett, das sie schon am Abend zuvor in der gemütlichen Eckkneipe getragen haben, in der Rauchen erlaubt war.

Das wäre nichts für mich. Ich reise [fast] immer mit großem Gepäck. Ein Jackett zum Wechseln gehört dazu. Und viele Hemden, drei für jeden Tag: eines für tagsüber, eines für abends und ein weiteres für den Fall, dass ich mal wieder kleckere.

Und deshalb reise ich mit Koffer und nicht mit großem Handgepäck. So pfeffere ich nichts in die schon volle Gepäckablage des Flugzeugs.

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