Tagebuch: Berlin für ummesonst

13 01 2015

Montag, 12. Januar 2015

In Berlin können Gäste herrliche Urlaubserlebnisse genießen, ohne einen Cent auszugeben – „Berlin für ummesonst“. Einige der Beispiele, die ich für den gleichnamigen Bericht in Clever reisen! zusammengetragen habe:

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Berlin-Gäste benötigen für den sehenswerten Besuch der Reichstagskuppel nur Zeit und Geduld, denn die Warteschlangen sind stets lang. Kostenlos kann auch das beeindruckende Holocaust-Mahnmal mit einer zusätzlichen unterirdischen Ausstellung besichtigt werden. Das gilt auch für die Open-Air-Dokumentation Topographie des Terrors mit angeschlossenem Informationszentrum, dort, wo sich während des Dritten Reichs die Kommandozentralen von Gestapo, SA und SS befanden. Überreste der Mauer stehen an der Bernauer Straße; die dazugehörige Gedenkstätte vermittelt ein Bild der ehemaligen Grenzanlagen.

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Die East-Side-Galerie, das 1,3 Kilometer langen Mauerstück zwischen Ostbahnhof und Warschauer, ist naturgemäß umsonst zu besichtigen. Auch durch die Hackeschen Höfe dürfen Besucher – tagsüber – schlendern, ohne einen Cent zu zahlen. Hier präsentiert sich Berlins berühmte Hinterhof-Architektur im schönsten Jugendstil. Buchstäblich von A bis Z, von Abguss-Sammlung Antiker Plastik bis Zweiradmuseum reicht die Liste der über 60 Berliner Museen und Ausstellungen, zu denen der Eintritt frei ist.

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Was selbst die meisten Berliner nicht wissen: Sogar die Berliner Philharmoniker bieten kostenlosen Musikgenuss auf höchstem Niveau. Bei den Lunch-Konzerten jeden Dienstag um 13 Uhr (außer in der Sommerpause vom 1. Juni bis 21. August) spielen Berlins beste Musiker sowie Stipendiaten der Orchester-Akademie und Studierende der Berliner Musikhochschulen im Foyer der Berliner Philharmonie 40 bis 50 Minuten lang Kammermusik. Zu kostenlosen Musikdarbietungen laden auch der Froschkönig in Neukölln (Weisestraße 7) oder das Café Mukkefukk in Kreuzberg (Wrangelstraße 95) mit benachbartem Plattenladen ein. Übers Jahr punktet Berlin mit zahlreichen Straßenfesten und Events, wobei das Zuschauen und Mitmachen natürlich kostenlos ist.

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Eine Million Besucher lockt der Berlin Marathon im September an, wobei alle 500 Meter eine andere Musikgruppe die Läufer anspornt und für Volksfeststimmung sorgt. Beim Festival of Lights, einem der größten Illuminationsfestivals der Welt, erstrahlen zehn Tage lang 60 Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt vom Brandenburger Tor bis zum Berliner Dom in verwunschenem Licht. Jüngere Berlin-Besucher gehen abends und nachts auf die Walz. Wer über den Dächern Berlins tanzen will, kann sich in der Solar Skylounge am Anhalter Bahnhof den Eintritt sparen. Das gilt auch für Berlins höchste Strandbar, dem Deck 5* in Prenzlauer Berg. Das Wasser zum Strand suchen Besucher des Freidecks im Parkhaus der Schönhauser Allee Arcaden zwar vergeblich, aber dafür genießen sie den Sonnenuntergang über dem nahegelegenen Mauerpark oder den Rundblick über das nächtliche Berlin.

Der komplette Bericht steht in der neuesten Ausgabe von Clever reisen! – auch sonst eine äußerst lesenswerte Zeitschrift. Ich bin immer wieder beeindruckt.

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