Tagebuch: Bulgarien hat die Nase vorn

27 02 2015

Freitag, 27. Februar 2015

Wie Hase und Igel rennen sie um die Wette, um die Gunst des Reisepublikums zu erlangen: die beiden Länder Rumänien und Bulgarien. Der Wettbewerb wird an der Schwarzmeerküste ausgetragen. Von Anfang an hat Bulgarien dabei die Nase vorn. Folgende Momentaufnahme ist in leicht veränderter Form am 16. Februar im Schwerpunkt Osteuropa + Schwarzmeerküste der Zeitschrift touristik aktuell erschienen:

„Ganz klar Bulgarien“, lautet Sarah Bousarts Antwort auf die Frage, welche Schwarzmeerküste bei Schauinsland derzeit mehr Marktchancen hat, die rumänische oder die bulgarische? Ihre Begründung: „Es gibt wesentlich bessere Flugverbindungen, die Hotellerie hat in den letzten Jahren viel investiert, und auch das Image bei den Kunden ist besser als das von Rumänien.“ Ähnlich äußern sich die meisten Anbieter auf die Gretchenfrage zu beiden Bade-Destinationen. Florian Fleischer, bei der TUI Leiter des Produktmanagements Östliches Mittelmeer, formuliert seine „klare Antwort“ so: Die bulgarische Schwarzmeerküste punktet, „weil sie um ein Vielfaches länger und deutlich abwechslungsreicher ist und Infrastruktur und Hotelqualität in Bulgarien deutlich weiter entwickelt sind“. Und er ergänzt: „Dies schätzen übrigens auch rumänische Touristen, die lieber in Bulgarien als im eigenen Land urlauben.“

Bulgarien 6 - Nessebar

Bulgarien: Nessebar

Den Wandel in der Hotellerie Bulgariens beobachtet Dertour-Produktmanager Mattias Klar bereits seit zehn, 15 Jahren: neue Hotels, umfangreiche Renovierungen, vielfältige Aktivitäten rund um den Urlaub. „In Rumänien hingegen ist hier leider keinerlei Entwicklung zu sehen in den vergangenen Jahren – und wenn, dann nur punktuell“, klagt Klar, „sowohl Hotelqualität als auch Service reichen für den deutschen Urlauber in der Breite nicht aus.“ Hinzu kommt: „Trotz nicht vergleichbarem Angebot und Service ist Rumänien preislich 20 bis 30 Prozent teurer als Bulgarien.“

Sonnenstrand 1

    Bulgarien: Sonnenstrand [hier ohne Sonne]

FTI-Produktmanagerin Halina Strzyzewska versucht, das Bild etwas zurecht zu rücken. Auch beim Münchner Veranstalter ist Bulgarien sehr gut gebucht, doch sieht sie auch großes Entwicklungspotenzial für Rumänien: „Der rumänische Küstenabschnitt ist im Vergleich weniger bekannt, weckt daher Neugierde und auch Nachfrage unter den Erholungssuchenden.“ Deshalb bietet FTI in der kommenden Sommersaison auch Direktflüge nach Bukarest und Constanta mit anschließendem Transfer an. Strzyzewska sieht es mit Optimismus: „Es ist sehr spannend, die Entwicklung zu beobachten.“

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