Tagebuch: im Spargelland

7 06 2015

Samstag, 6. Juni 2015

Ich fahre sooo gerne Kutsche. Wenn auf einer Pressereise eine Kutschfahrt im Programm steht, bin ich im siebten Himmel. Kein Wunder also, dass ich diese Woche den Pressetreff im Fläming genossen habe. Da konnte ich ein Stück der Strecke mit dem Kremser fahren, dann mit der Postkutsche. Doch der Reihe nach.

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Eingeladen hatte der Club der Journalisten C-Tour und der Tourismusverband Fläming mit seinem Geschäftsführer Daniel Sebastian Menzel an der Spitze. C-Tour-Vorstand Hans-Peter Gaul und Daniel Sebastian Menzel hatten sich nicht nur ein witziges Motto ausgedacht [„Wenn ein Tag im Fläming 100 Stunden hätte…“], sondern auch ein interessantes Format der Veranstaltung. Zuerst trugen verschiedene Leistungsträger aus der Region in der Alten Posthalterei in kurzen Statements und kurzweilig ihr Angebot vor, danach ging‘s per Kutschen zum Spargelessen.

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Den Auftakt machte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes, der noch relativ neu in diesem Job ist und sich an einiges erst herantasten muss. Das geschätzte 8.400 Quadratkilometer große Reisegebiet erstreckt sich über fünf Landkreise, die in zwei Bundesländern liegen – ein gelungenes Beispiel dafür, dass Tourismus auch – oder gerade! . ohne Kirchturmdenken funktioniert. 500.000 Gäste pro Jahr bringen dem Gebiet 1,2 Millionen Übernachtungen.

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Dana Beiler, die Spargelkönigin, warb charmant für das Spargelland rund um Beelitz – und stellte nebenbei klar: Sie ist kein blondes Vorzeigepüppchen, sondern eine sozial engagierte, moderne Frau, die zur Zeit ihre Masterarbeit schreibt.

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Das Skatehotel Petkus, das der Besitzer Ferdinand von Lochow vorstellte, liegt direkt an der Fläming-Skate. Von Lochow ließ sogar eine Wand des Hauses durchbrechen, damit die Gäste sozusagen direkt vom Bett auf die Piste können.

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„Einmal Schlossherr sein“, sagte sich Dr. Wolfgang Rupilius, kaufte Schloss Stülpe, renovierte es und stattete sein Schlosshotel so kostbar aus, dass es immer wieder als Filmkulisse auserkoren wird. Die Schlossherrin, seine Frau, referierte in der gebotenen Kürze über ihr Lieblings-Naturschutzprojekt, den Ökologischen Korridor.

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Nächster [Kurz-]Referent war Wildfried Thielicke, der sein Bauerngut vorstellte und die von ihm angebotenen Gienießertouren im Fläming.

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Was für eine Powerfrau! Gerlinde Kempendorff hat jahrelang mit nie endender Geduld ihr Ziel verfolgt – und ein kulturelles Kleinod geschaffen, die Bühne KleinKunstWerk in Bad Belzig.

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Zum Schluss beschrieb – mal ohne PowerPoint – Paul Wernicke [übrigens einer von elf Kindern der Gerlinde Kempendorff] seine Wildnisschule Hoher Fläming: „Wildnis einmal anders“.

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Während der Kremserfahrt von Beelitz zum Josef Jakobs Spargelhof in Schäpe verriet Burkhard Haseloff, was es mit den „Titanen der Rennbahn“ auf sich hat, eine einzigartige Veranstaltung Ende Juni, die sein Bruder und er – Besitzer von 80 Kaltblütern – aufgezogen haben. Last but not least dann Josef Jakobs, der uns nicht nur großzügig bewirtete, sondern auch seinen Betrieb zeigte, in dem zu unserem Erstaunen computergesteuerte Technik längst Einzug gehalten hat.

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Was für ein Tag! Er hat Sabine Neumann und mich hoffnungsvoll gestimmt, dass wir mit dem neuesten Auftrag viel Freude haben werden: Wir unterstützen ab sofort den Tourismusverband Fläming bei der Pressearbeit.

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Frauenpower [von links]: Alexandra Stein, beim Tourismusverband Fläming auch für Pressearbeit zuständig, die Spargelkönigin Dana Beiler und Sabine Neuman, Mitinhaberin des Redaktionsbüros Schwartz

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