Tagebuch: Nach dem Urlaub ist die Romantik wieder futsch

6 08 2015

Donnerstag, 6. August 2015

Urlaubszeit – das ist auch die Zeit, in der auf den Redaktionsrechnern die merkwürdigsten [und durchaus auch überflüssigsten] Umfragen und Statistiken auftauchen – wo die Deutschen am beliebtesten sind oder am unbeliebtesten, wo das Überfahren der Mittellinie m härtesten bestraft wird, wo die Bikinis am knappsten ausfallen.

Womit wir beim Thema wären, fast. Denn hier und heute geht’s ums Flirten im Urlaub. Eine aktuelle Studie hat ergeben: Flirten gehört für viele Deutsche zum Urlaub dazu. Na, wer hätte das gedacht…

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Gelegenheitsflirt

Die L’TUR Tourismus AG, seit 25 Jahren AG Europas Marktführer für Last Minute-Reisen, ist Auftraggeber der Studie, die ein paar doch interessante Ergebnisse erbracht hat. Zum Beispiel: Während mehr als 35 Prozent der Männer nach eigenen Angaben grundsätzlich immer und überall gleichermaßen flirtbereit sind, geben 73 Prozent der Frauen an, dass ihnen das Flirten in den schönsten Wochen des Jahres besonders leicht fällt. Weil sie dann deutlich lockerer sind als im Alltag.

Und wo wird geflirtet? Hier die Hitliste: 1. Strand, 2. Restaurants, Cafés oder Bars, 3. Clubs oder Diskotheken, 4. Gruppenausflüge, z.B. Sightseeing-Touren, und 5. Hotel, Swimmingpool- oder Wellness-Bereich.

Jeder vierte Flirt führt zu einem Date. Immerhin 18 Prozent verlieben sich im Urlaub. Jeder zehne lässt sich auf einen One-Night-Stand ein. Das hat in zwei Prozent dramatische Folgen, nämlich eine Trennung vom bisherigen Partner.

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Mit dem Ende der Ferien ist es jedoch in der Regel schnell mit der Romantik vorbei. Wie die L’TUR-Umfrage belegt, sind langfristige Beziehungen (in vier Prozent) oder Ehen (3 Prozent) nur den allerwenigsten Urlaubsflirts vergönnt. Oft entwickelt sich eine Freundschaft, nämlich in 27 Prozent. Trennungsschmerz und Liebeskummer kommen in elf Prozent der Flirt-Fälle vor.

Interessante Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich beim Blick auf die Bereitschaft, in einer Fremdsprache zu flirten. So sagen sechs von zehn Männern klipp und klar, dass sie ausschließlich auf Deutsch flirten. Bei den Frauen bestätigen dies hingegen nur 46 Prozent. 44 Prozent von ihnen flirten auch auf Englisch, 30 Prozent schrecken selbst vor weiteren Sprachen wie Französisch oder Spanisch nicht zurück. Dass man auch non-verbal flirten kann, wird in der Studie nicht erwähnt.

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Große Einigkeit herrscht in der Beurteilung von standardisierten Anmachsprüchen: 98 Prozent der Befragten lehnen eine feste Masche ab und entscheiden stattdessen lieber spontan, wie sie den Flirtpartner in einer bestimmten Situation ansprechen.

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