Tagebuch: offene Türen

Samstag, 24. August

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333 Ich glaube, es gibt keine Stadt in der Welt, in der sich Tage der offenen Tür so lohnen, wie in Berlin. „In Berlin könnte man ein Stück Sch… ausstellen – und die Leute kämen in Massen“, soll André Heller mal gesagt haben. Nicht, dass die Bundesregierung so’n Fäkalzeugs wäre. Aber wenn die Bundesregierung ihre Ministerien ausstellt, kommen die Berliner und Berlinbesucher in Scharen.

777Es lohnt sich aber auch. Dabei meine ich nicht die Bundeskanzlerin und ihre Minister, die leibhaftig bei den Massen vorbeischauen. Sondern alle das Informationsmaterial, das bereit liegt. Die Spiele für Kinder. Die Quizshows. Die Musik. Und all die freundlichen, ja herzlichen Mitarbeiter. Und ganz nebenbei: die niedrigen Preise bei Getränken, Kuchen und Würstchen.

555Mit Tochter und Enkeln war ich heute beim Tag der offenen Tür im Bundespresseamt. Was für eine Stimmung! Was für ein Kindergewusel [aber das liebe ich ja]!

Eine Bluessängerin hab ihr Bestes. Eine Moderatorin sprach am Schnellsten. Flinke Jungs kletterten am höchsten.

Und dann all das Informationsmaterial. Keine Druckwerke, in denen die Erfolge der Regierung über Gebühr gepriesen werden. Nein, ehrliche Schriften

Wunderbar: Ein Buch mit Reden des Bundespräsidenten. An einer Stelle konnte man das Spiel Kanzlerin & Staatsbesucher spielen und sich hinter den bekannten Pulten fotografieren lassen, ein schönes Souvenirs. Für die Kleineren gab’s Gummibärchen und Luftballons.

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