Tagebuch: In meinen Seminaren lernt niemand!

31 10 2013

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Zwei Bemerkungen vorweg zu diesem Kapitel Eigenwerbung. Erstens sage ich meinen Seminarteilnehmern immer: „Nein, Sie haben nicht ‚gelernt‘, Sie haben ‚eingesehen‘!“ Das kommt von einem Klassenlehrer, den ich einmal in grauer Vorzeit hatte. Er verbot uns die Floskel „Wir haben gelernt…“, die wir durch den Satz „Wir haben beingesehen…“ ersetzen mussten. Eigentlich ein kluger Schachzug: Nur was man wirklich in seiner Logik oder Gesetzmäßigkeit eingesehen hat, bleibt haften.

Zweite Vorbemerkung: Ich werde in meinen Seminaren beim Deutschen Seminar für Tourismus [DSFT] Berlin NICHT nach Teilnehmern bezahlt. Das Honorar steht fest – ganz gleich, ob mit mir zwölf oder 20 Teilnehmer etwas einsehen. Deshalb kann ich hier ungeniert die Werbetrommel rühren.

Und zwar für mein Presse-Grundseminar, das vom DSFT am 16. und 17. Dezember durchgeführt wird. Das Seminar ist ideal für alle, die bei Verbänden, Reiseveranstaltern, Touristikstellen, Verkehrsträgern usw. für Pressearbeit zuständig sind. Blutige Neulinge lernen ihr Handwerkszeug, Fortgeschrittene ‚sehen ein‘, wie sie es perfektionieren können. Ein paar Schlagworte:

Warum Bürgermeister fehl am Platz sind

Darf man sich am Freitagnachmittag als Pressesprecher bei Anruf vom Fußballplatz melden? Keine Dienstreise ohne Redaktionsbesuch. Das Kreuz mit den Jahresendbriefen. Die Themen für Pressemeldungen liegen auf der Straße. Warum man „Senioren“ nicht als solche bezeichnen sollte. Schlachten Sie Ihr touristisches Umfeld aus. Auf Pressekonferenzen darf man über alles reden – nur nicht über fünf Minuten. Warum Bürgermeister auf Pressereisen fehl am Platz sind. Undsoweiter…

Den Part „Pressereisen“ übernimmt übrigens der von mir sehr geschätzte Pressesprecher von visitBerlin, Christian Tänzler. Mit ihm haben Sabine Neumann und ich sieben Jahre zusammengearbeitet, als er noch Pressesprecher der TMB war. Wir haben für ihn Brandenburg-Pressemeldungen geschrieben. Davor war Christian Tänzler mehrere Jahre Seminarbetreuer mein DSFT – und hat auch meine Presseseminare betreut.

Zum Seminar gibt es eine – wie es im Seminarkauderwelsch so schön heißt – teilnehmerorientierte Vorbereitung. Natürlich Vorbereitung durch den Dozenten. Das mache ich mit Hilfe eines Fragebogens und eingereichter Arbeitsproben.

Neugierig? http://www.dsft-berlin.de .Kontaktperson beim DSFT ist Kathrin Hiller [Tel. 030/235519-36, kathrin.hiller@dsft-berlin.de]. Sie können auch mich anrufen [030/86421288] und mir Löcher in den Bauch fragen.

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Tagebuch: crashkurs

23 10 2013

Mittwoch, 23. Oktober 2013

So lange das technische Problem nicht beseitigt ist und ich keine Fotos hochladen kann, erscheinen die Tagebuch-Einträge ohne Fotos – das ist wie Suppe ohne Salz. Die Fotos werden nachgeliefert…

Wussten Sie’s: Pressethemen liegen auf der Straße. Sozusagen. Glaubt kaum jemand, stimmt aber.

Bei einer Pressemeldung muss gleich im ersten Halbsatz zugebissen werden. Die meisten Texter – auch die von PR-Agenturen – labern und erklären den Lesern die Welt, ehe sie zur Sache kommen.

Im Presseverteiler verstecken sich immer noch viele Postadressen. Auch das wissen die wenigsten und versenden Pressemeldungen ausschließlich an email-Empfänger. So landen viel zu viele Pressemeldungen im Orkus.

Auf einer Pressekonferenz können Sie über alles reden – nur nicht über fünf Minuten.Das leuchtet vielen ein, aber sie räumen auf Pressekonferenzen jedem Redner eine halbe Stunde ein.

Auf Pressereisen gibt es einen Trick gegen Schlafmützen. Der wird jetzt aber nicht verraten.

Diese und viel mehr Themen werden in meinen Presseseminaren behandelt, die vom Deutschen Seminar für Tourismus [DSFT] angeboten werden.  Der nächste Craskurs findet am 16. und 17. Dezember in Berlin statt. Wer sofort bucht, erhält einen Preisnachlass von 20 Prozent. Alles weitere verrät DSFT-Mitarbeiterin Kathrin Hiller unter 030/23551936 oder http://www.dsft-berlin.de

Ach, noch etwas: In den Seminaren wird viel gelacht – nicht übereinander, sondern miteinander.





Tagebuch: Träne im Knopfloch

31 03 2011

Donnerstag, 31. März 2011

Ein wenig wehmütig ist mir schon, wenn ich heute nach Breitenbrunn im Erzgebirge fahre, um dort morgen an einer Tagung zum Thema „Innovativer Gesundheitstourismus“ teilzunehmen – und an der Verabschiedung meines Freundes Prof. Peter Ivic. Wir kennen uns schon seit 1989, als er an einem meiner DSFT-Seminare über Pressearbeit im Tourismus teilnahm. Vor sechs oder sieben Jahren lud er mich dazu ein, an seiner Berufsakademie als Lehrbeauftragter für Pressearbeit tätig zu werden. Seitdem gehörten die jährlichen Fahrten nach Breitenbrunn und die zwei oder drei Unterrichtstage in Breitenbrunn zu meinem jährlichen Standardprogramm. Zwischen diesen Terminen traf ich Peter Ivic und seine – reizende! – Frau regelmäßig auf der ITB Berlin und auf den Jahrestagungen des Deutschen ReiseVerbandes [DRV]. Längst sind der Mann mit der Fliege und ich Freunde geworden. Morgen werde ich eine Mini-Abschiedrede halten. Mit einer Träne im Knopfloch.

Prof. Peter Ivic, Studentinnen und Student auf der ITB 2011