Notizbuch: Malta auf Rekordkurs

6 04 2017

Donnerstag, 6. April 2017

Malta ist auf der Erfolgsspur. Nach fünf Jubeljahren lagen auch im Vorjahr die Zahlen ausländischer Besucher auf Rekordniveau. Knapp zwei Millionen Ausländer reisten im Vorjahr ins kleinste EU-Land. Das sind 10,5 Prozent mehr als 2015.

Traditionell lagen die Deutschen nach den Briten und den Italienern auf Platz drei der Statistik: Mit 157.000 Urlaubern – auch hier beträgt die Steigerung 10,5 Prozent – ist der deutsche Quellmarkt eine verlässliche Stütze im Malta-Tourismus.

Die Erfolgsstory setzt sich in diesem Jahr fort. „Die Buchungen liegen für alle drei Marken, TUI, Airtours und 1-2-Fly, über dem Vorjahr,“ erklärt Robin Wilbertz, Leiter TUI Produktma-nagement Malta. Und Steffen Keese, Product Manager Südeuropa von Gebeco, freut sich: „Die Nachfrage hat deutlich angezogen.“ Viele Veranstalter melden gar ein zweistelliges Buchungsplus. Einreisezahlen von Januar dieses Jahres, gewiss nicht der attraktivste Reisemonat, spiegeln die positive Tendenz: Die internationalen Gäste nahmen im Vergleich zum Januar 2016 um gut 21 Prozent zu, die der Deutschen um 20 Prozent. „Unsere Maltabuchungen sind mehr als zufriedenstellend“, bringt Kevin Ach es auf den Punkt, Senior Produktmanager Neckermann Reisen für Südeuropa und Nordafrika.

Mehr als zufrieden sind die Veranstalter auch mit dem Fremdenverkehrsamt Malta. „Wir arbeiten bereits seit Jahren sehr erfolgreich zusammen“, lobt Stefan Walter, Senior Product Manager Malta von FTI, die Malta-Werber. Ähnliche Töne schlagen auch die Produktmanager der Mitbewerber an.

Auch in einem anderen Punkt liegen sie auf einer Wellenlänge: in ihrer Kritik am Flugangebot. „Die Fluganbindung ab Deutschland könnte ausgebaut werden“, klagt Christina Link vom Alltours-Hoteleinkauf, „insbesondere mangelt es hier an Direktflügen.“

Das sieht man auch bei der TUI so. Wilbertz: „Eine größere Auswahl an Direktflügen wäre wünschenswert.“ „Schade ist, dass Air Malta ihre Verbindung ab Frankfurt eingestellt hat,“ beklagt sich Zsuzanna Szabo, Produktmanagerin von Dertour, „erfreulich ist, dass die Condor Malta mit in ihr Programm aufgenommen hat.“ Omid Haghighat von JT Touristik hofft, “dass die neue Anbindung mit Condor das jetzige Wachstum noch weiter unterstützen kann.”

Bleibt noch das Kapitel Hotels. Auch hier hält sich die Kritik in Grenzen. “Wenn ich mir etwas wünschen dürfte: Ein, zwei Boutique-Hotels, die man für Gruppen nutzen kann, wären schick“, sagt Thomas Graune, Area Manager von Studiosus. „Auf den Inseln gibt es verschie-dene Hotelkategorien, die die Nachfrage von einfach bis luxuriös abdecken“, fasst Claudia Ortel, Produktmanager Wikinger Reisen, die Hotelsituation zusammen, „die Häuser, die ich bis jetzt auf Malta kennengelernt habe, entsprechen den Erwartungen unser Gäste.“

Mein Bericht ist in leicht geänderter Fassung – aber mit anderen Fotos – im Malta-Special der Zeitschrift touristik aktuell in der Ausgabe 12/2017 [vom 3. April] erschienen.

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Notizbuch: Bulgarien boomt

7 03 2017

Montag, 7. März 2017

Sieger und Verlierer im aktuellen Tourismusgeschäft treffen sich jetzt auf der ITB Berlin, der größten Tourismusmesse der Welt. Zu den Gewinnern gehören Griechenland und Bulgarien. Vor allem Bulgarien profitiert von der schwächelnden Nachfrage der Reiseländer Ägypten und Tunesien und wohl auch der Türkei.

Dies bescherte dem Land – in erster Linie natürlich der Schwarzmeerküste – in den vergangenen zwei Jahren einen Riesenerfolg. Die Zahl der deutschen Touristen, die traditionell hinter Rumänien und Griechenland rangiert, stieg im Vorjahr von Januar bis November um über 32 Prozent auf 812000 Feriengäste.

Begehrte Schwarzmeerküste: Albena. Foto: JT Touristik

Noch ist kein Ende des Booms abzusehen. Davon haben vor allem die Anbieter von Badeurlaub etwas. „Als Veranstalter von Studienreisen profitieren wir nicht von einer Nachfrageverschiebung“, sagt Area Manager Manfred Schreiber von Studiosus. Alltours dagegen, Anbieter von klassischem Badeurlaub, hat nach einem Plus von 37 Prozent im Vorjahr noch einmal kräftig aufgestockt. Die Rechnung geht auf: Der Veranstalter liegt derzeit im zweistelligen Buchungsplus. Noch ein weiteres Beispiel: Fast 100 Hotels in allen wichtigen Regionen bietet ETI an. Michael Nickel, Leiter der Produktabteilung: „Mehr als 40 Flüge die Woche deutschlandweit nach Varna und Burgas runden das Angebot ab.“

Wie seine Kollegen ist Nickel davon überzeugt, dass die Situation rund ums Mittelmeer nicht der einzige Grund für den Bulgarien-Boom ist: „Bulgarien besticht durch ein hervorragendes Preis-/Leistungs-verhältnis und mit einem Produkt, das hervorragend auf die Bedürfnisse der deutschen Kunden zugeschnitten ist.“ Zu diesem Produkt gehören für Omid Haghighat, Head of IT & Product bei JT Touristik auch „das All Inclusive-Angebot und die langen Sandstrände.“ Daher könne man die Beliebtheit der Destination „nicht alleine auf eine Verschiebung durch sogenannte Krisenländer rechtfertigen“, betont auch Halina Strzyzewska, Senior Commercial Manager für Südosteuropa bei FTI. Der Beweis: „Neben den Regionen Gold- und Sonnenstrand entwickelt sich auch in bisher weniger bekannte Küstenorte die touristische Infrastruktur mit einem hochwertigen Hotelangebot.“ Zudem besitzt Bulgarien Weltklasse-Golfplätze und zieht mit diesem Angebot neue Gäste an.


Unisono weisen die Bulgarien-Anbieter in der Branche kolportierte Gerüchte zurück, mit dem Boom sei auch die Reklamationsquote in die Höhe geschnellt. Omid Haghighat spricht für alle Mitbewerber, wenn er feststellt: „Wir haben keine besondere Reklamationsquote bei Bulgarien-Urlaubern feststellen können und haben auch selber keinen Grund. etwas zu beanstanden.“

Ein Punkt bereitet Thomas Grober vom Alltours Hoteleinkauf allerdings Unbehagen: „Die Hotels leiden unter der Abwanderung von touristischem Fachpersonal ins Ausland, das ist vor allem für Bulgarien ein Problem.“ Die Konsequenz, so assistiert Rolf-Dieter Maltzahn, Geschäftsführer der DER Touristik Köln, sei „die Beschäftigung minder ausgebildeter Saisonarbeitskräfte aus Nachbarstaaten.“ Und der Touristiker warnt: „Mittel- und langfristig könnten daher Qualitätsdefizite entstehen.“

Mein Bericht ist am 6. Februar im Osteuropa-Schwerpunkt der Zeitschrift touristik aktuell erschienen.





Notizbuch: Hellas jubelt

8 02 2017

Griechenland jubelt. Die Griechenland-Veranstalter jubeln. Der Grund: Hellas ist wie ein Volkswagen – und läuft und läuft.

So optimistisch wie diesmal ist die Reisebranche wohl noch nie in eine Griechenland-Saison gestartet. „ Wir rechnen damit, dass dies das Trendziel des Sommers 2017 wird“, sagt Florian Fleischer, Leiter des TUI Produktmanagements Griechenland. Er hat guten Grund zum Optimismus: Mit einem Buchungsplus von 41 Prozent ist Griechenland bei den Hannoveranern zum Saisonauftakt Favorit. Auch Sabine Näcker vom Griechenland-Produktmanagement der Veranstalter-Marken Thomas Cook und Neckermann-Reisen stellt mit Genugtuung „ein ordentliches Buchungswachstum“ bei den Hellas-Buchungen fest. „Alle griechischen Destinationen liegen im Plus“, betont Oliver Grosse-Kleimann vom Alltours Produktmanagement. „Im Pauschalgeschäft erleben wir einen wahren Ansturm auf Griechenland“, staunt Rolf-Dieter Maltzahn, Geschäftsführer DER Touristik Köln, „fast alle griechischen Ziele wachsen überdurchschnittlich.“

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So rechnen denn alle Griechenlandanbieter mit einem Plus am Ende der Saison, auch Schauinsland und FTI, JT-Touristik oder ETI, Attika-Reisen und Dertour. Da stehen auch die Anbieter von Studienreisen nicht zurück, deren Buchungssaison häufig anders verläuft als bei den großen Sortimentern. Thomas Graune, Area Manager bei Studiosus: „Wir verzeichnen aktuell ein hohes zweistelliges Buchungsplus und führen das u. a. auf einen Nachholbedarf zurück.“ Auch Steffen Keese, Produktmanager bei Gebeco, liefert den Grund für den momentanen Erfolg gleich mit: „In den Medien laufen deutlich weniger schlechte Nachrichten aus Griechenland.“

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Für die Produktmanager kommt der Erfolg nicht von ungefähr. Unisono heißt es in der Branche: Griechenland ist im internationalen Vergleich nicht nur gut, sondern sehr gut aufgestellt. „Der Tourismus in Griechenland befindet sich auf einem sehr respektablen Kurs: Die Branche weiß um ihr großes volkswirtschaftliches Gewicht“, fasst es Jan Frankenberg, Bereichsleiter Produkt und Hoteleinkauf der DER Touristik Köln, zusammen. Und: „Beim Thema Servicequalität spielt Griechenland in einer Liga mit Spanien.“

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Es sind vor allem die Massenziele, die beim Boom Masse machen: Kreta, Rhodos, Korfu. Auch Kos, in den Vorjahren wegen der Flüchtlingskrise von vielen Urlaubern gemieden, ist wieder gut im Geschäft. Da die großen Inseln die Nachfrage nicht befriedigen könnten, haben jetzt auch kleinere Inseln wie Paros, Naxos, Santorin und Mykonos größere Chancen als in den Vorjahren. „Das ist das größte Griechenland-Angebot aller Zeiten“, frohlockt Florian Fleischer von der TUI. Sie hat allein auf Kreta, Rhodos und Kos das Angebot um 40 Prozent erweitert. Auf der Beliebtheitsskala aller weltweiten TUI Ziele liegt Griechenland bei den Gästen auf dem zweiten Platz hinter Spanien. Auch bei Alltours hat sich Hellas zum zweitstärksten Sommerziel entwickelt.

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Bleiben bei solch einem Aufgebot noch genug Flugsitze und Hotelbetten für die Konkurrenz? „Wir haben vorgesorgt“, heißt es sinngemäß bei fast allen Häusern. Aber wegen der guten Nachfrage „werden die Hotels in diesem Jahr schneller ausgebucht sein“, warnt Lothar Münzenthaler, Produktleiter Dertour, „hier heißt es: schnell sein!“ Ein Last Minute-Geschäft wird es kaum geben.

Diesen Bericht habe ich im Auftrag von touristik aktuell recherchiert und geschrieben. Er ist in leicht veränderter Fassung – und ohne  Fotos – in Ausgabe 4/2017 der Fachzeitschrift erschienen.





Notizbuch: Daniel, dynamisch

6 09 2016

Dienstag, 6. September 2016

Daniel Esavandi – genauer: Dr. Daniel Esavandi, denn Daniel hat als Arzt promoviert – ist einfach ein wunderbarer Mensch. Ich empfand von der ersten Minute an so etwas wie Freundschaft für ihn, als wir uns im Flughafen trafen.

Damals war er noch einer der Manager von JT Touristik, dem Unternehmen seiner Schwester Jasmin Taylor. Auf Einladung von JT und im Auftrag von touristik aktuell flog ich mit ihm zum Arabian Travel Market nach Dubai. Ich war damals zum ersten Male in Dubai und zum ersten Male auf dem quirligen ATM. Daniel half mir mit Informationen, machte mich mit wichtigen Informanten bekannt und führte mich so langsam ein in das Lebensgefühl der arabischen Welt. Und wir hatten gute Gespräche beim Shisha-Rauchen [eine von Daniels Leidenschaften; ich rühr‘ die gutriechenden Dinger nicht an…]

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Daniel Esavandi arbeitet jetzt in Poznan, Posen, und zwar als CEO des von ihm gegründeten Unternehmens TOP Touristik pl. „Wir sind wahrscheinlich das erste Unternehmen für dynamic packaging in Polen“, sagt der Boss. Die Firma ist – schätze ich – seit etwa vier Monaten in Polen online und buchbar. Esavandi ist mit dem Start zufrieden. „Wir sind der erste Veranstalter, der voll dynamisch arbeitet“, betont er, „auch die Verfügbarkeitsanfrage für Hotel und Flug ist nur bei uns voll automatisch, andere Veranstalter arbeiten manuell.“ Esavandi: „Es gibt große Herausforderungen, vor allem, was die Technik angeht.“ Aber „die Polen sind tüchtig, und das motiviert uns.“

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Das Geschäftsmodell funktioniert auch, weil vor allem Billigflieger wie Ryanair und Wizzair sehr aktiv sind und von polnischen Flughäfen viele Strecken anbieten – Warmwasserziele wie die Kanaren, griechische Inseln, Zypern, Malta… Und natürlich Städte wie London, Paris oder Barcelona. Emirates und Qatar Airways fliegen seit ein paar Jahren Warschau an, das gibt Esavandi und seinem fünfköpfigen Team „die Möglichkeit, Dubai und die Nachbaremirate zu promoten“. Außerdem hat TOP Touristik Thailand, Mauritius und Sri Lanka im Portfolio.

Zur Zeit sind 13 Länder und 40 Destinationen im Angebot. 2000 Hotels sind im Verkauf, Esavandi steuert bis Ende 2017 10.000 Hotels weltweit an. „Für das erste Jahr haben wir uns 5.000 Kunden als Ziel gesetzt.“





Tagebuch: Filoxenia

18 04 2016

Montag, 18. April 2016

Ihr wichtigstes Kapital haben die Griechen in all den Krisenjahren nicht verloren: die Gastfreundschaft. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die ich unter zahlreichen Veranstaltern – kleinen Spezialisten wie Großanbietern – gestartet habe.

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„Griechenland bietet eine ausbalancierte Mischung aus Gastfreundschaft und landestypischer Mentalität der Einheimischen, bei der sich Urlauber wie bei Freunden zu Hause zu fühlen“, heißt es zum Beispiel beim Reiseveranstalter FTI. Auch der Griechenland-Spezialist Attika-Reisen, seit genau 40 Jahren auf dem Markt, spart nicht mit Lob: „Man kann sich überall frei bewegen und wird von der Bevölkerung herzlich und freundschaftlich empfangen und bewirtet, die Leute sind sehr kinderlieb, man ist sofort integriert, wenn man es möchte, man fühlt sich nie fremd, die Menschen sind sehr natürlich…“ Ins selbe Horn stößt der für Griechenland zuständige Produktmanager von Gebeco: „Insbesondere die griechische Gastfreundschaft macht den Charme des Reiselandes aus. Sie bleibt den Gästen und auch mir stets in guter Erinnerung.“

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„Griechenland zeichnet sich nach wie vor durch seine unschlagbare Gastfreundschaft aus, das ist und bleibt ein großes Plus“, heißt es aus dem Hause Thomas Cook/Neckermann-Reisen. Der mächtige Mitbewerber TUI konstatiert: „Last not least ist es Filoxenía, die griechische Gastfreundschaft, die Urlauber begeistert.“ Noch mehr: „Die Tourismusbranche hat viel investiert und unternommen, um die Attraktivität Griechenlands für Urlauber zu verbessern. Die Investitionen haben sich ausgezahlt, denn die Qualität der Hotels und der Service-Level in Griechenland waren noch nie so hoch wie heute.“

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Das aber sieht man bei Gebeco anders: „Generell muss Griechenland in die Hotelstrukturen investieren. Hier hat sich über die Jahre ein erheblicher Nachholbedarf aufgestaut. Auch die kleineren, einfacheren Häuser sollten auf aktuellem Stand sein. Abgenutzte Möbel, veraltete Badarmaturen oder beschädigte Zimmer- und Flurwände möchte kein Kunde sehen.“ Ebenso kritisch urteilen die Experten von Wikinger Reisen: „Aufgrund der seit Jahren andauernden Wirtschaftskrise fehlt es an öffentlichen und privaten Investitionen. Notwendige Renovierungen/Umbauten der Unterkünfte entfallen oder werden aufgeschoben. Die Folgen sind absehbar. Modernisierungen und/oder der Ausbau von Flughäfen sind lange überfällig. Das Thema Umwelt- und Landschaftsschutz“ wird für viele Urlauber immer wichtiger, auch hier besteht finanziell und ideell Nachholbedarf.“

Werbung für Taverne

Noch mehr von Wikinger: „Um das Land für Urlauber wieder attraktiver zu machen, benötigt es ein positive Wahrnehmung. Wirtschaftliche und politische Stabilität sowie Verlässlichkeit sind gefordert. Zehntausende Flüchtlinge, deren geplante Weiterreise in andere europäische Länder nicht mehr möglich ist, innenpolitische Streitereien, andauernde schwierige Verhandlungen mit internationalen Geldgebern und der damit einhergehende Rückstand beim Spar- und Reformkurs der griechischen Regierung prägen zur Zeit das Image des Landes. Dieses Bild vermittelt weder Charme noch unbeschwerte Urlaubsfreude.“

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Aber alle Befragten sind sich einig, dass es kaum eine andere derart vielfältige Reisedestination in Europa gibt. Einige Stimmen: „Eine einmalige Inselwelt, saubere Strände, eine gute Wasserqualität und ein angenehmes Klima – Griechenland ist ein vielseitiges Urlaubsziel und gleichzeitig eine Reise in die europäische Vergangenheit“ (TUI). „Die Natur und die Kultur sind einzigartig. In Griechenland kann man überall einen fantastischen Badeurlaub mit der Möglichkeit verbinden, Land und Leute sowie Stätten aus der Wiege der europäischen Kultur kennenzulernen“ (Schauinsland).

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JT Touristik schreibt ein langes Lobeslied: „Griechenland kann in vielerlei Hinsicht entdeckt werden, man denke an das Festland und die unzähligen Inseln. Kein anderes europäisches Land verfügt über eine so vielfältige Insellandschaft. Mit „EINER Reise nach Griechenland“ hat man bei Weitem nur einen Bruchteil dessen gesehen, was Griechenland zu bieten hat. Das Land hat unzählige Facetten, die es zu einem idealen Reiseziel für unterschiedlichste Zielgruppen machen. Es ist reich an kulturellem und historischem Erbe, hat bildschöne Landschaften sowie sehr gastfreundliche Einwohner. Das wundervolle an Griechenland ist, dass sich keine Naturlandschaft der unterschiedlichen Inseln gleicht. Die zauberhaften Sandstrände, das blaue Meer aber auch die Landschaften mit Ihren ursprünglichen Städtchen oder der ausgebauten Infrastruktur bilden traumhafte Kulissen für Postkarten.“ Das alles veranlasst Attika Reisen zu dem Rat: „Griechenland dürfte mit seinen Vorzügen ruhig selbstbewusster umgehen.“

Sonnenuntergang





Tagebuch: Gewusel – Dubai I

10 05 2014

Samstag, 10. Mai 2014

fünf

Was für ein Gewusel! Der Arabian Travel Market [ATM], der jedes Frühjahr in Dubai stattfindet, ist zwar bei weitem nicht so groß wie die ITB in Berlin. Dafür aber dreimal so lebendig. Da trifft man nicht auf förmlich-geschäftliche und mehr oder wenig steife Zurückhaltung. Da ist ein einziges Umarmen, Abgeküsse und Zugewinke. Und natürlich: Reden, reden, reden in allen Sprachen der Welt. Und Visitenkarten-Tauschen. Noch nie bin ich so viele Visitenkarten pro Tag losgeworden wie auf dieser Messe.

einsZum dritten Male war ich in diesen Tagen auf der ATM, und wieder überwältigt von der Bereitschaft der Aussteller und Fachbesucher, Kontakte zu schließen. Ich war wieder im Auftrag von touristik aktuell da und wieder auf Einladung von JT Touristik. Der Produktmanager dieser Firma für die Vereinigten Arabischen Emirate ist jedes Mal mit von der Partie, Dr. Daniel Esavandi. Wir haben nicht nur viel Spaß miteinander, sondern ich bekomme auch wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen.

Wir wohnten in einem Hotel ganz nach meinem Geschmack, im Sofitel The Palm. Es liegt, wie der Name verrät, auf der künstlichen Insel in Palmenform. Das Hotel ist vorzüglich, was Ausstattung und Service betrifft. Ich komme in den nächsten Tagen darauf zurück.

Westliche Geschäftsleute im dunklen Businessanzug, arabische Touristiker in blendend weißer Tunika, Frauen in der traditionellen Abaya, Managerinnen in erstaunlich freizügiger Business-Kleidung – sie alle wuseln. Dazwischen Clowns, stolze Falkner mit ihren Jagdfalken, mächtig aufgeplusterte Werbefiguren – eine köstliche Mischung. So macht man Messe.

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Falke

Und dann das Abschlussfest! Die Branche traf sich im labyrinthartigen Aquarium des Hotels Atlantis. Da bestaunten Menschen erstaunte Fische und umgekehrt. Es war ein köstlicher Abend.